BMI Rechner — Body Mass Index berechnen

BMI berechnen: Kostenloser BMI-Rechner mit WHO-Tabelle zeigt Ihnen sofort, ob Sie Normal-, Über- oder Untergewicht haben. Alter, Gewicht, Größe eingeben.

Medizinisch geprüft von Dr. Ivan IbáñezNº Col. 17/054878. März 2026

Ihr BMI-Ergebnis

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Untergewicht0.018.5
Normalgewicht18.525.0
Übergewicht25.030.0
Adipositas30.060.0

CalcVita. (2026). BMI Rechner — Body Mass Index berechnen. CalcVita. Retrieved 3. Juni 2026, from https://calcvita.com/de/rechner/bmi

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Kurzanleitung zum BMI

Der Body-Mass-Index (BMI) setzt Gewicht und Körpergröße in Beziehung, um Bereiche der Körperzusammensetzung abzuschätzen. Er ist eine bevölkerungsbezogene Orientierungshilfe und ersetzt keine individuelle klinische Beurteilung.

Wie wird er berechnet

BMI = Gewicht (kg) / Größe (m)². Eingaben im imperialen System werden vor der Berechnung in metrische Einheiten umgerechnet.

Formularfelder

  • Gewicht: geben Sie Ihr aktuelles Körpergewicht in Kilogramm ein (oder in Pfund, wenn Sie das imperiale System verwenden).
  • Größe: geben Sie Ihre Körpergröße in Zentimetern ein (oder in Zoll, wenn Sie das imperiale System verwenden).

Interpretation der Ergebnisse

BMI-BereichKategorie
0.018.5Untergewicht
18.525.0Normalgewicht
25.030.0Übergewicht
30.060.0Adipositas

BMI und Gesundheitsrisiko

Eine Untersuchung mit über 10,8 Millionen Teilnehmern aus 239 prospektiven Studien zeigt einen J-förmigen Zusammenhang zwischen BMI und Gesamtmortalität, wobei das niedrigste Risiko im Bereich 20–25 liegt (Global BMI Mortality Collaboration, Lancet 2016). Ein BMI über 25 ist mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und bestimmte Krebsarten verbunden, während ein BMI unter 18,5 mit einem höheren Risiko für Atemwegserkrankungen, Unterernährung und Osteoporose assoziiert ist. Die Prospective Studies Collaboration (Lancet 2009) stellte fest, dass jede Zunahme um 5 kg/m² über 25 die Gesamtmortalität um etwa 30 % erhöht. Es ist wichtig zu bedenken, dass der BMI ein bevölkerungsbezogenes Screening-Instrument ist und kein diagnostisches Werkzeug — er muss stets zusammen mit der klinischen Beurteilung durch eine qualifizierte medizinische Fachkraft interpretiert werden.

Taillenumfang: eine wichtige Ergänzung

Das National Heart, Lung, and Blood Institute (NHLBI) empfiehlt, den Taillenumfang zusammen mit dem BMI zu messen, um das kardiometabolische Risiko besser einzuschätzen. Ein Taillenumfang über 102 cm bei Männern oder 88 cm bei Frauen ist unabhängig vom BMI mit einem erheblich erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes, Dyslipidämie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden (NHLBI Clinical Guidelines, 1998). Eine Konsensusstellungnahme von 2020 in Nature Reviews Endocrinology schlug vor, den Taillenumfang in der klinischen Praxis als Vitalzeichen zu behandeln, da er stark und unabhängig mit Morbidität und Mortalität assoziiert ist (Ross et al., 2020). Im Gegensatz zum BMI spiegelt der Taillenumfang direkt das abdominale (viszerale) Fett wider, das am stärksten mit metabolischen Komplikationen verbundene Fettgewebe.

BMI in speziellen Bevölkerungsgruppen

Die BMI-Schwellenwerte sollten je nach Bevölkerungsgruppe unterschiedlich interpretiert werden. Für Kinder und Jugendliche von 2–19 Jahren verwenden WHO und CDC alters- und geschlechtsspezifische Perzentiltabellen anstelle fester Grenzwerte. Bei Erwachsenen über 65 Jahren wurde ein etwas höherer BMI (23–30) in mehreren groß angelegten Studien mit einer niedrigeren Mortalität in Verbindung gebracht — ein Phänomen, das manchmal als «Adipositas-Paradoxon» bezeichnet wird (Flegal et al., JAMA 2013). Für Personen südasiatischer, ostasiatischer oder südostasiatischer Herkunft empfiehlt die WHO niedrigere Grenzwerte (≥23 für Übergewicht, ≥27,5 für Adipositas), da das kardiometabolische Risiko in diesen Bevölkerungsgruppen bei niedrigeren BMI-Werten ansteigt (WHO Expert Consultation, Lancet 2004). Während der Schwangerschaft sollte der BMI nicht zur Gewichtskontrolle verwendet werden — die Leitlinien des Institute of Medicine zur Gewichtszunahme in der Schwangerschaft sind geeigneter. Sportler mit hoher Muskelmasse können einen erhöhten BMI ohne überschüssiges Körperfett aufweisen; die Körperzusammensetzungsanalyse (DEXA, Bioimpedanz) liefert in diesen Fällen eine genauere Beurteilung.

Einschränkungen des BMI

Der BMI unterscheidet nicht zwischen Muskelmasse und Fett und berücksichtigt nicht die Fettverteilung. Sehr muskulöse Personen, ältere Erwachsene oder Menschen mit bestimmten Erkrankungen können Werte erhalten, die ihren tatsächlichen Gesundheitszustand nicht vollständig widerspiegeln.

Praktische Tipps

  • Ergänzen Sie den BMI durch Taillenumfang, Körperzusammensetzungsanalyse und eine professionelle Beurteilung.
  • Nachhaltige Gewohnheitsänderungen (Bewegung, Ernährung, Erholung) führen zu dauerhaften Verbesserungen.
  • Treffen Sie keine drastischen Entscheidungen allein aufgrund des BMI-Werts. Konsultieren Sie im Zweifelsfall Ihren Arzt oder eine qualifizierte Ernährungsfachkraft.

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