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CalcVita. (2026). BMI Rechner — Body Mass Index berechnen. CalcVita. Retrieved 3. Juni 2026, from https://calcvita.com/de/rechner/bmi

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BMI und Körperfettanteil bewerten die Körperzusammensetzung auf unterschiedliche Weise.
Den vollständigen Artikel lesen →Der Body-Mass-Index (BMI) setzt Gewicht und Körpergröße in Beziehung, um Bereiche der Körperzusammensetzung abzuschätzen. Er ist eine bevölkerungsbezogene Orientierungshilfe und ersetzt keine individuelle klinische Beurteilung.
BMI = Gewicht (kg) / Größe (m)². Eingaben im imperialen System werden vor der Berechnung in metrische Einheiten umgerechnet.
| BMI-Bereich | Kategorie |
|---|---|
| 0.0 – 18.5 | Untergewicht |
| 18.5 – 25.0 | Normalgewicht |
| 25.0 – 30.0 | Übergewicht |
| 30.0 – 60.0 | Adipositas |
Eine Untersuchung mit über 10,8 Millionen Teilnehmern aus 239 prospektiven Studien zeigt einen J-förmigen Zusammenhang zwischen BMI und Gesamtmortalität, wobei das niedrigste Risiko im Bereich 20–25 liegt (Global BMI Mortality Collaboration, Lancet 2016). Ein BMI über 25 ist mit einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck und bestimmte Krebsarten verbunden, während ein BMI unter 18,5 mit einem höheren Risiko für Atemwegserkrankungen, Unterernährung und Osteoporose assoziiert ist. Die Prospective Studies Collaboration (Lancet 2009) stellte fest, dass jede Zunahme um 5 kg/m² über 25 die Gesamtmortalität um etwa 30 % erhöht. Es ist wichtig zu bedenken, dass der BMI ein bevölkerungsbezogenes Screening-Instrument ist und kein diagnostisches Werkzeug — er muss stets zusammen mit der klinischen Beurteilung durch eine qualifizierte medizinische Fachkraft interpretiert werden.
Das National Heart, Lung, and Blood Institute (NHLBI) empfiehlt, den Taillenumfang zusammen mit dem BMI zu messen, um das kardiometabolische Risiko besser einzuschätzen. Ein Taillenumfang über 102 cm bei Männern oder 88 cm bei Frauen ist unabhängig vom BMI mit einem erheblich erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes, Dyslipidämie und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden (NHLBI Clinical Guidelines, 1998). Eine Konsensusstellungnahme von 2020 in Nature Reviews Endocrinology schlug vor, den Taillenumfang in der klinischen Praxis als Vitalzeichen zu behandeln, da er stark und unabhängig mit Morbidität und Mortalität assoziiert ist (Ross et al., 2020). Im Gegensatz zum BMI spiegelt der Taillenumfang direkt das abdominale (viszerale) Fett wider, das am stärksten mit metabolischen Komplikationen verbundene Fettgewebe.
Die BMI-Schwellenwerte sollten je nach Bevölkerungsgruppe unterschiedlich interpretiert werden. Für Kinder und Jugendliche von 2–19 Jahren verwenden WHO und CDC alters- und geschlechtsspezifische Perzentiltabellen anstelle fester Grenzwerte. Bei Erwachsenen über 65 Jahren wurde ein etwas höherer BMI (23–30) in mehreren groß angelegten Studien mit einer niedrigeren Mortalität in Verbindung gebracht — ein Phänomen, das manchmal als «Adipositas-Paradoxon» bezeichnet wird (Flegal et al., JAMA 2013). Für Personen südasiatischer, ostasiatischer oder südostasiatischer Herkunft empfiehlt die WHO niedrigere Grenzwerte (≥23 für Übergewicht, ≥27,5 für Adipositas), da das kardiometabolische Risiko in diesen Bevölkerungsgruppen bei niedrigeren BMI-Werten ansteigt (WHO Expert Consultation, Lancet 2004). Während der Schwangerschaft sollte der BMI nicht zur Gewichtskontrolle verwendet werden — die Leitlinien des Institute of Medicine zur Gewichtszunahme in der Schwangerschaft sind geeigneter. Sportler mit hoher Muskelmasse können einen erhöhten BMI ohne überschüssiges Körperfett aufweisen; die Körperzusammensetzungsanalyse (DEXA, Bioimpedanz) liefert in diesen Fällen eine genauere Beurteilung.
Der BMI unterscheidet nicht zwischen Muskelmasse und Fett und berücksichtigt nicht die Fettverteilung. Sehr muskulöse Personen, ältere Erwachsene oder Menschen mit bestimmten Erkrankungen können Werte erhalten, die ihren tatsächlichen Gesundheitszustand nicht vollständig widerspiegeln.
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